Vom Studium in die Praxis: Wie Elia Leisers Sportmanagement-Arbeit den Frauenfussball weiterentwickelt
Elia´s Hausarbeit als Vorbild für den Frauenfussball
Unser Student Elia Leiser hat im Rahmen seines Sportmanagement Studiums eine hervorragende Hausarbeit zur Weiterentwicklung des Frauenfussballs beim SC Blustavia Solothurn verfasst. Elia bringt neben dem Studium ein vielseitiges Profil mit: Er verbindet Erfahrung aus Bildung, Politik und Kommunikation. Viele Jahre war er als Primarlehrer und pädagogischer ICT-Supporter tätig. Seit 2017 präsidiert er die EVP Kanton Solothurn und engagiert sich heute auch als Gemeinderat der Stadt Solothurn. Seit diesem Sommer arbeitet er für die EVP auf kantonaler und nationaler Ebene sowie im Bereich Marketing und Kommunikation bei comotive, einer auf WordPress spezialisierten Webagentur in Solothurn.
Auch beim SC Blustavia übernimmt er Verantwortung. Er ist Präsident des TopTeams 200 und betreut die Kommunikation des Vereins, unter anderem auf den sozialen Medien.
Dieses reiche Erfahrungswissen floss direkt in eine praxisnahe und spannende Arbeit im Rahmen seines Sportmanagement Studiums bei uns ein, deren wichtigste Erkenntnisse auch für andere Sportvereine von großer Bedeutung sein können.
Die Herausforderung: Warum Spielerinnen den Vereinen ab 28 Jahren verloren gehen
Während der Mädchen- und Juniorinnenbereich stark wächst, zeigt sich im Erwachsenenbereich ein spürbarer Rückgang der Vereinsmitgliedschaften. Auch beim SC Blustavia zogen sich Spielerinnen mit zunehmendem Alter oft zurück.
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Familiäre Verpflichtungen und Beruf: In der Altersgruppe ab 28 Jahren kollidieren klassische Trainings- und Meisterschaftszeiten häufig mit Beruf, Partnerschaft und insbesondere der Familienplanung.
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Die Lücke im Angebot: Viele Spielerinnen hören nicht aus mangelnder Freude am Fussball auf, sondern weil der Aufwand im regulären Aktivbetrieb (zwei wöchentliche Trainings plus Wochenendspiele) zu hoch wird.
- Auf und neben dem Platz: In diesem Zuge fallen aber nicht nur aktive Spielerinnen weg, sondern häufig auch die für Vereine so elementar wichtigen Ehrenamtliche, die den Vereins- und Spielbetrieb im Hintergrund am Laufen halten.
Die Lösung: Das flexible Konzept für Frauen 28+
Gestützt auf eine fundierte Online-Befragung von 67 Spielerinnen entwickelte Elia Leiser ein zukunftsweisendes Konzept, das gezielt auf die Bedürfnisse dieser Altersgruppe eingeht:
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Reduzierte Belastung: Das neue Modell setzt auf ein verlässliches, festes Training pro Woche sowie die optionale, freiwillige Teilnahme an einer zweiten Einheit zusammen mit dem Team der 3. Liga.
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Hohe Flexibilität: Spielerinnen können je nach aktueller Lebensphase unkompliziert zwischen Aktivteam, reduziertem Angebot, Pausen und dem Wiedereinstieg wechseln, ohne den Bezug zum Verein zu verlieren.
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Fokus auf Gemeinschaft: Neben sportlicher Qualität stehen vor allem der Spaß an der Bewegung und das gemeinsame Beisammensein nach dem Training im Vordergrund.
Ausblick: Wir bleiben am Ball!
Der SC Blustavia wird das Thema und die anstehenden Entwicklungsschritte aktiv und nachhaltig weiterverfolgen. Ein erstes Freundschaftsspiel hat vor Kurzem bereits stattgefunden. Elias Arbeit zeigt eindrücklich, wie wissenschaftliche Methoden aus dem Sportmanagement-Studium direkt in einen spürbaren Mehrwert für Vereine umgesetzt werden können.
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