European Sportsmanagement Academy


Stefan Kießling,

vom Fußballprofi

zum Sportmanager

Das Berufsbild Sportmanager: Der Sportmanager als Mehrkämpfer

In der jüngsten Vergangenheit waren kritische Stimmen zur Position des Sportdirektors bei Proficlubs der Fußballbundesliga laut geworden.

Bereits 2010 befasste sich die Frankfurter Allgemeine Zeitung mit diesem Thema unter der Überschrift „Der Sportdirektor – das undefinierbare Wesen”. (FAZ Sport, 17.09.2010)
Die Süddeutsche Zeitung titelte „Sakko oder Sporthose – Was ist überhaupt ein Sportdirektor?” (SZ, 17./18.03.2012, S. 39)
Sogar der Manager der Nationalmannschaft, Oliver Bierhoff, meldete sich zu Wort und forderte, „ …wir brauchen ein Managerzertifikat.” (Kicker, 01.03.2012)

Auch wir werden immer wieder von Interessenten danach gefragt, was man mit einem Sportmanagement Studium überhaupt anfangen kann. Diese Frage haben wir nun genauer unter die Lupe genommen und haben das Berufsbild Sportmanager im Jahre 2018 analysiert.  Das Berufsbild eines Sportmanagers ist so facettenreich wie der Sport selbst. Das macht die Jobbeschreibung nicht ganz einfach, die Berufsaussichten  haben sich aber aufgrund der Vielfältigkeit sehr positiv entwickelt.

Das Anforderungsprofil eines Sportmanagers

Der Sport ist per se schon sehr dynamischen und schnellen Entwicklungszyklen unterworfen. Dabei geht es nicht nur um Produktentwicklungen, Wettbewerbe und Mitgliedergewinnung. Durch das Internetzeitalter ist heutzutage jedes Unternehmen wie eine „Glaskugel“. Diese erhöhte Transparenz führt selbstverständlich zu einem erhöhten Wettbewerbsdruck. Das bekommen beispielsweise auch so traditionelle Unternehmen wie Profifußball-Clubs derzeit zu spüren. In aller Munde ist daher „financial fairplay“ gerückt, bei dem es um faire Wettbewerbsbedingungen geht. Die Einflussnahme von potenten Geldgebern aus Fernost oder dem Orient und von Staaten ist allgemein bekannt in dieser Hinsicht.

In der Sportartikelindustrie ist dieser Verdrängungswettbewerb bereits seit Jahrzehnten „daily business“. Trotzdem treten auch hier immer wieder neue „Player” auf die Bühne, wie zum Beispiel Under Armour, die den arrivierten Platzhirschen adidas, Puma und Nike in den letzten Jahren gehörig zugesetzt hatten. Dieselbe Situation setzt sich natürlich auch eine Ebene tiefer, im Handel, fort. Auch hier sorgen Konsolidierungsprozesse auf internationaler Front dafür, dass große Handelsriesen wie Footlocker, Snipes oder Intersport noch größer und mächtiger werden und damit das „Sterben“ des kleinen Sportfachhändlers vor Ort forcieren. Alle oben genannten Phänomene bedeuten “Sportmanagement“, in verschiedenen Ausprägungen, Stufen oder Unternehmenssystemen. Eines ist jedoch allen gemein, es bedarf qualifizierter Manager, die ein fundiertes theoretisches Wissen, angereichert durch praktische Erfahrungen und  Kenntnisse mitbringen, um diese Aufgaben zu meistern.

Die Hauptaufgaben eines Sportmanagers

Somit liegen die Aufgabenbereiche, je nach Unternehmen, im Management von einzelnen Teilbereichen, z.B. Marketing, Vertrieb, Finanzen/Controlling oder auch im Projektmanagement des ganzen Unternehmens/Clubs.

Die möglichen Einsatzgebiete/Unternehmen für einen Sportmanager

Die Einsatzgebiete eines Sportmanagers richten sich natürlich schwerpunktmäßig nach der sportlichen Vergangenheit, Neigung und Talent.

Grundsätzlich ist eine Anstellung denkbar bei:

  1. Clubs, Vereine des Profi-, Amateur-, oder Jugendsports
  2. Sportindustrie wie adidas, Puma, Nike etc.
  3. Sporthandel
  4. Fitness- und Rehabilitationsbereich
  5. Sport angrenzende Unternehmen, wie Werbeagenturen, Reise-und Veranstaltungsunternehmen
  6. Sportdachorganisationen und Verbände, DFB, DOSB, DHB, DTB, DSV etc.

Der Sportmanager im Profifußball

In der Mc Kinsey Studie 2020 wird die folgende Ausgangslage beschrieben:

Der Profifußball erzeugt jährlich eine Wertschöpfung von 5 Mrd. Euro. Das entspricht 3.3% des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Damit ist der Profifußball nach der Automobilindustrie der größte Wirtschaftsfaktor in Deutschland. Rund 110.00 Jobs stehen in Zusammenhang mit professionellem Fußball. Derzeit sind rund 70.000 Vollzeitbeschäftigte in BL-Clubs, Tendenz steigend. Das Durchschnittsgehalt liegt bei ca. 25.000€ pro Jahr.

Diese Fakten sprechen dafür, dass gerade für Profisportler und Sportbegeisterte ein Fernstudium zum Sportmanager der richtige Weg für die Karriere nach der Karriere ist.  Bei uns studieren Sie onlineflexibelpersönlich und erhalten in nur einem Jahr das nötige Wissen für Ihr Berufsleben.
(Quelle: Mc Kinsey Studie 2020)

Optimale Vorbereitung auf die Karriere als Sportmanager

Die European Sportsmanagement Academy liefert durch ihr flexibles und online basiertes Zertifikatsstudium  die richtige Antworten auf die oben dargestellten Herausforderungen.

Das Anforderungsprofil eines Sportmanagers ist immer anspruchsvoller geworden. Auch wenn ehemalige Leistungssportler bereits viele wichtigen Komponenten mitbringen, ist eine fundierte wirtschaftswissenschaftliche Basis immer noch von großer Bedeutung, wenn es darum geht, den Job eines Sportmanagers qualifiziert zu erfüllen. Die ESM-ACADEMY vermittelt dieses Know-How, das weit über Lehrbuchwissen hinaus geht.