Europas Fußball knackt die 40-Milliarden-Marke

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Was der Rekordwert für Karrieren im Sportbusiness bedeutet

Der Deloitte Annual Review of Football Finance 2026 liefert Zahlen, die die Dimension des Sportbusiness eindrücklich zeigen: Die europäischen Fußballverbände und -ligen haben in der Saison 2024/25 erstmals einen Gesamtumsatz von über 40 Milliarden Euro erzielt – genauer gesagt 40,2 Milliarden Euro, ein Wachstum von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Doch was bedeuten diese Zahlen für Menschen, die in dieser Branche arbeiten wollen?

Die Zahlen im Überblick

Die fünf großen europäischen Ligen – Premier League, Bundesliga, LaLiga, Serie A und Ligue 1 – erwirtschafteten zusammen 21,6 Milliarden Euro. Besonders die Bundesliga sticht hervor: Mit 4,3 Milliarden Euro knackte sie erstmals die Vier-Milliarden-Marke, steigerte ihren Umsatz um zwölf Prozent und wies mit durchschnittlich 38.082 Zuschauern pro Spiel die höchste Auslastung aller europäischen Top-Ligen auf. Aber auch die zweiten Ligen und Ligen kleinerer Nationen wie der Schweiz oder Österreich sind stetig am wachsen.

Wachstumstreiber hinter diesen Zahlen sind vor allem die Vergrößerung der Wettbewerbe: Die Spieltagerlöse stiegen ligaübergreifend um 16 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Mehr Spiele bedeuten mehr Logistik, mehr Vermarktung, mehr operative Komplexität – und damit mehr Bedarf an qualifizierten Fachleuten.

Was das für Berufseinsteiger im Sportbusiness bedeutet

Ein Markt von 40 Milliarden Euro existiert nicht ohne die Menschen, die ihn organisieren. Hinter jedem Sponsoringvertrag steht ein Verhandlungsteam. Hinter jedem Spieltag ein Eventteam. Hinter jeder Übertragung eine Medienrechtsabteilung. Und hinter jedem Kader ein Managementteam, das langfristig plant.

Deloitte-Experte Stefan Ludwig bringt es auf den Punkt: Nachhaltiges Wachstum im Fußball erfordert breitere Geschäftsmodelle, stärkere kommerzielle Innovationen und ein vertieftes Verständnis des Fanerlebnisses – Felder, die fundiertes Sportmanagement-Wissen voraussetzen.

Sportmanagement als Einstieg in einen wachsenden Markt

Wer in diesem Umfeld arbeiten will, braucht mehr als Begeisterung für den Sport. Sponsoring, Eventmanagement, Medienarbeit, Athletenbetreuung, Vereinsmanagement – die Bandbreite der Tätigkeitsfelder ist groß, die Anforderungen an strategisches und betriebswirtschaftliches Denken sind es auch.

Genau hier setzt unser Sportmanagement-Studium an: praxisnah, staatlich anerkannt mit 18 ECTS, und flexibel neben dem Beruf oder der aktiven Sportlerkarriere absolvierbar. Der nächste Studienstart ist am 15. September – die Plätze sind aktuell bereits zu 75 Prozent vergeben.

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